Die Problematik der Übel bei Gottfried Wilhelm Leibniz.pdf

Die Problematik der Übel bei Gottfried Wilhelm Leibniz PDF

Alexander Winter

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Universität Augsburg (Katholisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Theodizee-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: In der berühmten Science-Fiction Serie Star Trek gerät der Protagonist Captain Kirk in der Folge Spiegelwelten in eine Welt, in der sein Parallel-Ich böse ist. Diese Parallelwelt funktioniert nach denselben Gesetzen und doch unterscheiden sich alle Parallel-Figuren charakterlich von der Mannschaft des Captains. Der unwahrscheinliche Fall tritt ein und Captain Krik trifft auf das exakte Spiegelbild seiner Person. Der Film ist natürlich nur Fiktion und zeigt das hypothetische Aussehen einer anderen Welt. Er streift die Thematik der möglichen Welten, der zufolge unsere Welt nur eine von vielen möglichen Welten ist. Folgt man Richard Dawkins (*1936), ist es zwar wahrscheinlich, dass Leben überhaupt entsteht, aber angesichts des unendlichen Raumes müsste eine unendliche Anzahl an Welten existieren.Während Star Trek bei einem Gedankenspiel bleibt, streift die Philosophie wesentlichere Fragen, nämlich nicht nur Struktur und Aussehen möglicher Welten, sondern auch, ob sie tatsächlich existieren können, welche Rolle die unsrige Welt inmitten all dieser denkbaren anderen Welten besitzt und - dies betrifft die Theologie - an welcher Stelle der Schöpfergott steht. Dawkins, der ganz naturwissenschaftlich arbeitet, sieht einen Schöpfergott als überflüssig an. Gottfried Wilhelm Leibniz hingegen hat die Mögliche-Welten-Idee erstmals formuliert und aus ihr einen Gottesbeweis geformt.

Vielmehr wird von Leibniz auf einen notwendigen Zusammenhang zwischen Gutem und Übeln hingewiesen. Es gäbe nämlich Gutes, das nur zum Preis der Existenz von Übel zu haben ist. Die wirkliche Welt ist die beste u. a. in dem Sinne, dass das Gute in ihr auch von Gott nicht mit einem geringeren Maß an Übel verwirklicht werden kann. Außerdem

3.43 MB DATEIGRÖSSE
9783668206281 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofya Voigtuh

Die Theodizee-Frage in Leibniz' 'Discours de mètaphysique ... 1 Epikur, Von der Überwindung der Furcht S. 136.. 2 Leibniz war Protestant.. 3 DM 8.. 4 Leibniz’ Meinung nach war seine Definition keine Modifikation, sondern nur eine Präzisierung.. 5 DM 8.. 6 Auch wenn Leibniz zufolge die menschliche Freiheit in gewisser Weise die göttliche widerspie- gelt, unterscheidet er genau zwischen menschlicher und göttlicher Freiheit.

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Mattio Müllers

Die Theologie arbeitet bis heute an diesem Problem. Gott hätte auch eine Welt ohne Sünde ins Leben rufen können, schreibt Leibniz. Aber der Schöpfer habe, ... 16. Febr. 2018 ... Warum das Leid? Gottfried Wilhelm Leibniz unterscheidet drei Formen von Leid und Übel: 1. Das moralische Übel 2. Das metaphysische Übel

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Noels Schulzen

Theodizee Nach den Überlegungen von Gottfried Wilhelm Leibniz (Bild, siehe oben) hat Gott von einer Unzahl möglicher Welten die "beste aller möglichen Welten" geschaffen, in der das Übel den kleinsten Raum einnimmt. Er spricht neben dem physischen und dem moralischen Übel auch von einem metaphysischen Übel. Er meint damit, dass das Geschaffene

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Jason Leghmann

7. Sept. 2018 ... Der deutsche Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz sieht im Übel etwas Gutes: Eine Erfahrung, die Gutes entstehen lässt. Beispielsweise würde ...

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Jessica Kolhmann

Die sich daraus entwickelnde Problematik für Theologie und Philosophie setzt sich mit der Frage auseinander, wie und ob überhaupt angesichts des Übels und Leidens in der Welt von Gott zu reden ist. Der angloamerikanische Religionsphilosoph Richard Swinburne legte nach einigen sehr fachspezifischen Darstellungen seiner Argumente über die